Lübeck ist die Weihnachtsstadt des Nordens. Eine Stadt, in der weihnachtliche
Werte und Tradition in besonderer Weise für Bürger und Gäste
erlebbar sind. Nachdem im vergangenen Jahr die Weihnachtsbeleuchtung
in zentralen Straßenzügen der historischen Altstadt nur spärlich
ausgefallen war, wurde seit Anfang 2009 unter dem Motto "Lübeck
leuchtet!" auf Initiative der Hansestadt Lübeck in Kooperation
mit vielen Partnern ein Konzept
für eine neue Weihnachtsbeleuchtung erarbeitet.
Das Projektmanagement hat die Lübeck und Travemünde Marketing
GmbH übernommen. Ausgewählter Partner für die Umsetzung
ist die Firma Pep-up GmbH aus Bremen in Kooperation mit dem Lübecker
Unternehmen Tonkunst.
Dank der großzügigen Unterstützung der Possehl-Stiftung
sowie der Gemeinnützigen
Sparkassenstiftung zu Lübeck sind die Investitionskosten
für einen neuen Lübecker Lichterglanz sichergestellt.
MEIN EURO LEUCHTET FÜR LÜBECK
Für die Finanzierung der jährlichen Betriebskosten sind wir
jedoch auf das Engagement vieler Partner angewiesen. Der nötige
finanzielle Kraftakt von rd. € 60.000,- pro Jahr ist nur gemeinschaftlich
zu realisieren:
Wir bitten deshalb auch Sie herzlich, sich zu beteiligen und somit
zum Gelingen unserer neuen Weihnachtsbeleuchtung beizutragen!
Wenn auch Sie sich für die neue Lübecker Weihnachtsbeleuchtung
finanziell engagieren möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Für Rückfragen wenden Sie bitte an Janine-Christine Streu,
Telefon: 0451/ 4091915, E-Mail: Janine.Streu@Luebeck-Tourismus.de.
Als Partner von "LÜBECK leuchtet" veröffentlichen
wir gerne Ihren Namen auf dieser Internetseite.
LÜBECK leuchtet!
ist ein gemeinsamer Aufruf von:

LÜBECK leuchtet!
Das Konzept
Lübeck ist Weltkulturerbe und bietet eine besondere Stadtkulisse,
die zur Weihnachtszeit in besonderer Weise in Szene gesetzt werden soll.
Von großer Relevanz sind hier die Entrees in die Altstadt, wie
der Zugang vom Holstentor, Burgtor, aber auch von der Drehbrücke
und dem Mühlenteller.
Gäste und Bürger der Weihnachtsstadt sollen über das
Weihnachtslicht willkommen geheißen und zu besonderen Orten in
der historischen Altstadt gelenkt werden.
Über moderne Straßenüberspannungen wird zudem bewusst
der "Kontrast" zur historischen Kulisse gesucht, um ein besonderes
Spannungsverhältnis zu erreichen.
Die Beleuchtungselemente sind stilvoll, zeitlos, schnörkellos
und eher puristisch. Weder Animationen, Schriftzüge oder Motive
noch grelle Farbeffekte lenken die Aufmerksamkeit von Gebäuden,
Straßenzügen und -schluchten ab. Darüber hinaus erfolgt
die Beleuchtung von zahlreichen Bäumen in der Stadt mit schlichten
Lichterketten.
Zudem werden über eine gezielt eingesetzte Architekturbeleuchtung
besondere Gebäude und Eingänge (Tore, Brücken) in Szene
gesetzt, um Besucher willkommen zu heißen und sie zu lenken.
Die Illumination akzentuiert zudem Bauwerke und erhellt bislang "dunkle"
Ecken. Um die Umwelt zu schonen und Energieverbrauchskosten zu reduzieren,
wird konsequent mit der neusten energieeffizienten LED-Technik gearbeitet.
Zudem werden die Lichterketten in den Bäumen verbleiben, um Baumschäden
bei jährlichen Auf- und Abbau zu vermeiden.
Die Beleuchtung erfolgt nur während der Weihnachtszeit: die Beleuchtung
soll alljährlich mit dem Adventsleuchten, das eine festlichen Prozession
von St. Marien nach in St. Petri enthält, am Mittwoch nach Totensonntag
eingeschaltet werden.
Das Abschalten erfolgt um den 6. Januar.
Das Konzept ist in drei Prioritäten unterteilt und mit einem Realisierungshorizont
von drei Jahren konzipiert, um zu einer nachhaltigen Umsetzung und Finanzierung
der Investitions- und der Betriebskosten zu gelangen.
Die grundlegende Ausrichtung stellt sich wie folgt dar:
2009: Priorität A "Entree in die Stadt": Mittels
Überspannungen, Illuminationen und Baumbeleuchtungen sollen die
zentralen Zugänge in die Altstadt in Szene gesetzt werden, dies
sind: Holstentor, Holstenstraße, Untertrave inkl. Fußgängerbrücke
zur MUK sowie das Burgtor und die Große Burgstraße, die
Mühlenbrücke mit der Mühlenstraße.
2010:
Priorität B "Plätze und Verbindungsachsen":
Weiterhin sollen die zentralen Verbindungsachsen auf der Altstadtinsel
illuminiert werden. Hierzu gehört im Anschluss an die Mühlenstraße
der Klingenberg und an die Burgstraße der Koberg sowie der befahrene
Teil der unteren Breite Straße als Übergang vom Koberg zur
Fußgängerzone.
2011: Priorität C "Altstadtachsen": Die Königstraße
ist ebenso wie die Beckergrube eine zentrale Altstadtachse, hier finden
sich wichtige Kultureinrichtungen (Theater, Willy-Brandt-Haus) und besondere
Gebäude und Räume (Verbindung bspw. zum Aegidien-Viertel mit
Kirche, St. Annen Museum), die Lübeck von einer weiteren schönen
Seite zeigen. Diese besonderen Achsen sollen ebenfalls durch eine schlichte
weihnachtliche Dekoration betont werden.
Weiterhin soll die individuelle Beleuchtung in den Rippenstraßen
und Travemünde bestehen bleiben. Denn sie sind Ausdruck der ansässigen
Gewerbetreibenden und tragen zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei.
Zudem werden auch weiterhin die Bäume und die Brücke an
der Obertrave über den dort ansässigen Familienweihnachtsmarkt
illuminiert – das Lichtkonzept stimmt mit der vorgesehenen weihnachtlichen
Beleuchtung der Weihnachtsstadt überein.